Um dem Bewegungsmangel speziell am Arbeitsplatz entgegenzuwirken,
empfehlen Arbeitsmediziner die so genannte „Ergonomie-Formel“:
Maximal 50 % seiner Arbeitszeit sollte der Mensch demnach im Sitzen verbringen;
die Restzeit im Stehen (25 %) und in Bewegung (25 %).
Sitz-Stehkonzepte gewinnen in der gesamten Arbeitswelt
und insbesondere am Büro- und Bildschirmarbeitsplatz immer mehr an Bedeutung. Die
Haltungsvariabilität zwischen Stehen und Sitzen ist einfach ungleich
größer als zwischen den verschiedenen Sitzhaltungen. Aufstehen
stimuliert das Herz-Kreislaufsystem, entlastet die Bandscheiben und bewegt
die Haltungsmuskulatur.
Ideal sind 3 bis 4 Haltungswechsel pro Stunde. Die Stehphasen
sollten im Idealfall zwischen 10 und 15 Minuten andauern. Diese Angaben
sind
als Richtwerte zu verstehen, generell gilt: Häufige Haltungswechsel – je
nach Lust und Laune.
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und die unterschiedlichsten Arbeitsplatzanforderungen.
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